Drachenpferd
und Reiter

Traumazentrierte
Psychotherapie

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B E R U F L I C H E  A U S B I L D U N G

In meinem ersten Beruf war ich Wissenschaftler, Richter und Hochschullehrer. Während meines zweiten Studiums der Psychologie mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie an der Universität Hamburg und im Anschluss daran habe ich mich in Integrativer Gestalttherapie, neoreichianischer Körpertherapie, psychodynamischer (psychoanalytischer und tiefenpsychologisch fundierter) und systemischer Psychotherapie aus- und fortgebildet. Zuletzt habe ich in angewandter Psychotraumatologie mit Somatic Experiencing (SE) als der mich leitenden Methode einen Arbeitsschwerpunkt gebildet.

Meine Arbeitsweise lässt sich als psychodynamisch, strukturbezogen, körperorientiert und traumazentriert beschreiben. Ich bin in Deutschland und in Österreich als Psychotherapeut zugelassen.


Z U  M E I N E R  A R B E I T S W E I S E

Der menschliche Geist oder das Selbst sind immer verkörpert und mit ihrer Umwelt verbunden. Sie entwickeln sich in selbst-organisierenden und überwiegend unbewußten Prozessen und interagieren mit anderen - ebenso verkörperten - Psychen. Diese Begegnungen sind gelebte Erfahrungen, Gegenwartsmomente i.S.v. Daniel N. Stern. Wenn im psychotherapeutischen Prozess frühere Erfahrungen verändert werden sollen, müssen sie im Zusammenhang mit gegenwärtig gelebten Erfahrungen neu geschrieben werden.

In meiner Arbeit richte ich deswegen die Aufmerksamkeit weniger auf Gedanken und Vorstellungen als auf reale gegenwärtige und insbesondere gegenwärtige körperliche Erfahrungen. Das körperliche Erleben ist ein nahe liegender Zugang zum Jetzt. Ich ermutige und unterstütze meine Patientinnen und Patienten, ihren angenehmen und ihren unangenehmen Erfahrungen in ihrem Bewusstsein allmählich, in kleinen Schritten und so gut es geht, erwartungslos und mit Wohlwollen zu begegnen. Eine freundliche Haltung sich selbst gegenüber wirkt entlastend.

Durch geduldige Übung entsteht ein zunehmend belastbarer, Halt gewährender Bewusstseinsraum, in dem durch traumatische Erfahrungen unterbrochene und in der Entwicklung gestörte Prozesse vollendet und das sich autonom regulierende Selbst sich wieder frei entfalten und zu dem ihm eigenen, zwischen Anspannung und Entspannung pulsierenden Rhythmus zurückfinden kann.

Der Lohn der Mühe ist eine gelassene und kraft- und freudvolle Gegenwärtigkeit. Der Erfolg der psychotherapeutischen Arbeit wird durch eine gesunde Lebensführung, u.a. gute Ernährung und viel Bewegung, und eine meditative Praxis begünstigt.